Tagung: „Saubere Zukunft durch strenge Emissionsgrenzwerte“

Schifffsschornsteine

Unterstützung der Veranstaltungsreihe Forum Maritimes Wirtschaftsrecht:

„Saubere Zukunft durch strenge Emissionsgrenzwerte – Fährt die Schifffahrt auf Kurs?“ am 29.09.2015

Die für den 29.09.2015 anberaumte Tagung beleuchtet die ersten Erfahrungen der Überwachung der Einhaltung der Emissionswerte für Schwefel in der Praxis. Die Bedeutung der veränderten Grenzwerte und der international durchaus unterschiedlichen Kontrollpraxis für die Schifffahrt in den betroffenen Fahrgebieten wird diskutiert.

Seit dem 1. Januar 2015 gelten in besonderen Emissionsüberwachungsgebieten verschärfte Qualitätsanforderungen an Treibstoffe, die auf Schiffen eingesetzt werden dürfen (SECA – Sulfur Emission Control Areas). Der Grenzwert von 0,1% Schwefelgehalt im Kraftstoff wurde durch die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO) im MARPOL-Übereinkommen, sowie durch die EU-Schwefelrichtlinie 1999/32/EG festgelegt.

Seit Inkrafttreten der neuen Grenzwerte zum 01.01.2015 wird die Einhaltung dieser überwacht. Die Anrainerstaaten der Nord- und Ostsee kontrollieren verstärkt die Schiffstreibstoffe sowohl durch Prüfung der erforderlichen Dokumentationen als auch durch Probenahmen an Bord. Die Ergebnisse dieser Kontrollen werden über eine europäische Datenplattform der EMSA in Lissabon ausgetauscht.

Anmeldung

Anmeldungen sind noch möglich, richten Sie diese bitte an das

Institut für Seerecht und Seehandelsrecht
Rothenbaumchaussee 33, 20148 Hamburg
E-Mail: jasmin.neumann@jura.uni-hamburg.de

Weitere Informationen entnehmen Sie dem Flyer.

Vollstipendien für die IFLOS Summer Academy 2015

IFLOS Summer Academy 2015

Gewährung von zwei Vollstipendien für die IFLOS Summer Academy 2015 durch die Jens-Peter und Betsy Schlüter-Stiftung für Schifffahrt und Umweltschutz

IFLOS (International Foundation for the Law of the Sea) veranstaltete in der Zeit vom 26.07. bis zum 21.08.2015 am Seegerichtshof die 9. Summer Academy. An der Summer Academy nimmt eine Vielzahl von Teilnehmern aus einer Vielzahl von Ländern teil. Sie widmet sich see- und umweltrechtlichen Fragen.

Die Summer Academy ist eine sinnvolle Einrichtung, die talentierte maritime juristische Nachwuchskräfte aus allen Ländern zusammenführt, die bei dieser Gelegenheit ein beständig wachsendes fachliches Netzwerk bilden. Die hochkarätigen Referenten erhalten kein Honorar, es werden lediglich ihre Reisekosten erstattet. Auch im Programm 2015 spielt der Meeresumweltschutz eine wichtige Rolle. Speziell Teilnehmer aus Entwicklungsländern lernen hier häufig erstmals, welche Bedeutung der Umweltschutz im maritimen Bereich hat.
Die Jens-Peter und Betsy Schlüter-Stiftung für Schifffahrt und Umweltschutz hat zwei Stipendiatinnen, aus Portugal und Nicaragua, die Teilnahme an der Summer Academy 2015 ermöglicht.

Frau Ubeda Cruz, Frau Prof. Dr. König , Herr Dr. Henriksen, Frau Schäfer, Frau Dias Guerra (v.l.n.r)

Frau Ubeda Cruz (Nicaragua), Frau Prof. Dr. König

Frau Dias Guerra (Portugal), Frau Prof. Dr. König

Fotos (4): IFLOS

Senator Horch übernimmt Patenschaft

Senator Horch und Sonja Schäfer, Wiebke Germer und Dr. Axel Henriksen vom Stiftungsvorstand

In Hamburg ist es gute Tradition, dass die Senatorinnen und Senatoren für Stiftungen eine Patenschaft übernehmen. Und die Jens-Peter und Betsy Schlüter Stiftung passt zum maritimen Standort Metropolregion Hamburg wie kaum eine andere. Stiftungszweck ist es, innovative wissenschaftliche Entwicklungen auf dem Gebiet von Schifffahrt und Umweltschutz zu fördern.

Das bedeutet in der Praxis die Vergabe von Forschungsvorhaben zu Themen der Seeschifffahrt und des Umweltschutzes, die Vergabe von Preisen für besonders herausragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Schifffahrt und des Umweltschutzes sowie Stipendien für fachlich besonders geeignete Studierende auf diesem Gebiet.

Senator Frank Horch sagte bei der heutigen Übergabe der Patenschaftsurkunde: „Die Jens-Peter und Betsy Schlüter Stiftung macht sich um den Wirtschaftsstandort hier in der Metropolregion verdient. Die Stiftung mit Sitz in Rendsburg kümmert sich um unser maritimes Erbe, indem sie sich den Zukunftsthemen in Schifffahrt und Umweltschutz widmet. Außerdem wird dafür gesorgt, dass uns der Nachwuchs in den maritimen Branchen nicht ausgeht.

Mit freundlicher Genehmigung der Pressestelle der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, Hamburg. Bild: BWVI